Evangelisches Pfarramt Lunow
Die Kirche von Parstein

Am 2. September 1258 wird Parstein zum ersten Mal urkundlich erwähnt, der Ort gehört zum Kloster Chorin - bis zu dessen Säkularisierung im Jahr 1542.
Der Dreißigjährige Krieg bringt schlimme Verwüstungen, auch die Kirche ist zerstört. 1735 erst wird sie auf den alten Grundmauern wieder errichtet.

Den Aufschwung bringt der Zuzug reformierter Flüchtlinge, insbesondere der aus Frankreich vertriebenen Hugenotten. 1687 kommen die ersten drei französischen Familien nach Parstein, 1699 sind bereits 22 französische Familien angesiedelt. Zur gleichen Zeit kommen auch Flüchtlinge aus dem Hennegau und der Pfalz.

1704 verlangen die Kolonisten anderswohin verpflanzt zu werden, "da die Deutschen sie nicht ruhig leben liessen"

Über 120 Jahre lang gibt es in Parstein zwei Pfarrer: einen lutherischen und einen französisch-reformierten, die Dorfkirche benutzen beide Konfessionen gemeinsam.

1774 leben in Parstein 319 Personen, 1861 sind es 549 Menschen.





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